Zum Inhalt springen
← Alle Reports
Kostenlos PDF

Knappes Ja zur E-ID, hohe Zufriedenheit, hartnäckige Lücken: Wo die Schweizer Verwaltungsdigitalisierung 2026 wirklich steht

Mit 50,4 Prozent hat das Stimmvolk die staatliche E-ID angenommen, EasyGov zählt über 160'000 registrierte Unternehmen und zwei von drei Menschen nutzen E-Government-Leistungen. Doch der eGovernment Benchmark sieht die Schweiz nur auf Rang 31 — die Registermodernisierung und das Once-Only-Prinzip bleiben die eigentlichen Baustellen.

Die Schweiz hat 2025 und 2026 die entscheidenden Weichen für ihre Verwaltungsdigitalisierung gestellt — und doch klafft eine auffällige Lücke zwischen Zustimmung und Infrastruktur. Am 28. September 2025 nahm das Stimmvolk das Gesetz über den elektronischen Identitätsnachweis hauchdünn mit 50,4 Prozent an; die E-ID soll frühestens ab Dezember 2026 über die swiyu-Wallet verfügbar sein, freiwillig und kostenlos. Gleichzeitig ist die Schweizer Bevölkerung mit ihren Behördenleistungen so zufrieden wie kaum eine andere im DACH-Raum, während der internationale eGovernment Benchmark die Eidgenossenschaft beim Reifegrad der Online-Dienste weiterhin im hinteren Mittelfeld einordnet. Dieser Report bündelt die nationalen Kennzahlen zur Once-Only-Umsetzung, zur E-ID und zum Stand der digitalen Verwaltung.

Dieser Branchenreport (6 Kapitel) analysiert Markt, Recht, Förderung, Technik und Praxis — mit 9 belegten Quellen.

Knappes Ja zur E-ID, hohe Zufriedenheit, hartnäckige Lücken: Wo die Schweizer Verwaltungsdigitalisierung 2026 wirklich steht — eGovernment Aktuell 2026.2 — eGovernment Aktuell Schweiz